Meine Ziele: CO² Vermeidung bei Bauplanungen direkt berücksichtigen – Innenstadt- und Dachbegrünung – Photovoltaikflächen mit den Stadtwerken ausbauen – Fahrradstraßen bauen – Verknüpfung von Bus, Bahn, Fahrrad und Auto als Planungsmaxime – Durch Digitalisierung auf die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen reagieren – mehr Fahrradparkplätze: Leezenboxen

Beim Klimaschutz denke ich als erstes an unseren blauen Planeten und die Zukunft unserer Kinder. Es ist eine afrikanische Weisheit, die sagt, dass viele Menschen, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, das Gesicht der Welt verändern. Gerade jetzt in Zeiten von Corona können wir erkennen, mit welchen kleinen Veränderungen im Alltag wir große Effekte erzielen können. Durch den Verzicht auf das Auto, durch den Einkauf vor Ort und die Unterstützung der lokalen Einzelhändler war direkt die Senkung der CO2- und Schadstoffemissionen spürbar. Ich werde mich dafür stark machen, dass wir in Dülmen beim Klimaschutz eine Vorbildrolle einnehmen und mit gesundem Menschenverstand vorangehen. Dabei sehe ich Potenziale in der Innenstadtbegrünung, der Dachbegrünung von Flachdächern sowie in der verstärkten Nutzung von regenerativen Energien, um die Klimaziele schon möglichst frühzeitig zu erreichen. Neue Wohnquartiere könnten in meinen Augen schon heute mit Grünanlagen und cleverer Planung nahezu autark bei der Strom- und Wärmeversorgung entwickelt werden. Hierzu und für den klimafreundlichen Umbau im Bestand gibt es Fördermöglichkeiten, die es zu nutzen gilt.

Der Ausbau von Fahrradstraßen sowie die Entwicklung eines abgestimmten Mobilitätskonzeptes haben für mich Priorität. Ich werde mich für sichere, barrierefreie Geh- und Radwege einsetzen. Heute können mit E-Bikes und E-Lastenrädern deutlich längere Strecken zurückgelegt werden. Die vermehrte Nutzung des Fahrrads als ökologisch, ökonomisch und gesundheitlich sinnvolles Fortbewegungsmittel hilft uns gleichzeitig auch beim Klimaschutz. Eine Verknüpfung der klassischen Verkehrsmittel wie Bus, Bahn und Auto ist meiner Meinung nach an Knotenpunkten durch Mobilitätsstationen sehr gut mit anderen innovativen Fortbewegungsmitteln wie E-Bikes, E-Scootern und Lastenrädern möglich. Das ist nicht nur für die letzte Meile interessant. Dabei ist es wichtig, dass Bus, Bürgerbus und die Anbindung an den Schienenverkehr so getaktet werden, wie auch der Bedarf besteht. Nichts ist schlimmer als ein Angebot, welches am Bedarf vorbeigeht. Hierbei kann eine zunehmende Digitalisierung helfen, um die Bedürfnisse und Taktungen zukünftig noch passgenauer abzustimmen, um pünktlich, sauber und sicher ans Ziel zu kommen.

In diesem Zusammenhang muss auch berücksichtigt werden, dass der vollständige Verzicht auf das Auto vielfach nicht möglich ist. Hierfür gilt es Parkraum zu schaffen, der sich in das smarte Gesamtkonzept der Mobilität einfügt. Mobil und umweltbewusst zum Ziel. Beim Klimaschutz Vorbild sein und Bewusstsein schaffen. Nachhaltigkeit ist Schöpfungsbewahrung. Für unsere Kinder! Für unsere Zukunft!